Angriff am neuen Gewässer

Angriff am neuen Gewässer

Für mich bedeutet ein neues Gewässer immer eine neue Herausforderung und vor allem weitere Entwicklung meiner Leidenschaft. Mit einem guten Freund saß ich zwei Tage vorher an diesem Gewässer und wir besprachen alle Dinge die zum Erfolg dazu gehören, von der Location bis zum letzen Meter der Hauptschnur. Für mich eine andere und neue Angelei, für ihn eine ganz normale da dieses Gewässer zu seinen Hausgewässern zählt. Ich war froh reichlich Informationen über das Fischen von einem ca. 25ha Binnensee zu erfahren, dass machte die ganze Sache schon mal leichter. Trotzdem blieben für mich immer noch zahlreiche Fragen offen und somit wollte ich endlich mit dem Angeln auf die schönen Ostfriesischen Karpfen beginnen. Doch zum Anfang der Angelei an einem neuen Gewässer gehört natürlich auch das spazieren und gleichzeitig das Gewässer intensiv zu beobachten. So kann man schon viel über das Gewässer kennen lernen.

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Am Wasser angekommen richtete ich mir zunächst meinen Angelplatz ein. Von dort aus hatten wir die komplette Wasserfläche im Blick und konnten uns frei auf dem Wasser bewegen und so unsere späteren Spots auswählen. Ich entschloss mich dann mit dem Schlauchboot raus auf den See zu fahren und hab dabei an meine eigene Angelei zuhause gedacht. (RAN AN BÄUME UND BÜSCHE) Mit einem Klopfblei und einer Stabboje im Boot fuhr ich ganz auf die andere Seite vom See und erkundete den Gewässergrund. Auf der Suche nach harten Stellen und natürlicher Nahrung an den abgestorbenen Ästen, habe ich drei interessante Spots gefunden wo ich meine Ruten ablegen werde.

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Meine Rigs wurden mit unseren White Fish Garlic und den Cream Spice Gigerbread Boilie´s von C.o.D Baits beködert. Das Ablegen der Ruten ging sehr fix, etwas Stick Mix mit halben Boilies und Partikel auf den vorgesehenen Spots in unterschiedlichen Tiefen und fertig. Ich war guter Dinge, dass in den nächsten Stunden der erste Fisch ablaufen wird.

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Und so war es auch, mein Delkim ging ab wie sonst was, mit vollstoff nahm der erste Bursche enorm Schnur von der Spule… YEES! Ab ins Boot und schnell dem Fisch entgegen fahren. Sofort merkte ich, dass sich mein Absenkblei am Grund mitten im See festgesetzt hatte und der Fisch ganz woanders war. Ich konnte den großen Schnurbogen zum Fisch relativ schnell wieder ausgleichen und sah den Fisch schon an der Oberfläche vor meinem Kescher. Und was für einer… 15,4 Kg brachte der Schuppi auf die Waage. Ich war echt zufrieden mit dem schnellen Erfolg an einem See, wo ich vorher noch nicht gefischt habe. Auch der Umgang mit dem Schlauchboot war für mich eine neue Herausforderung.

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Am frühen morgen weckte mich mein Delkim erneut, die Rute die auf etwa 380 Meter lag und in einer Tiefe von gerade mal 1 Meter, kam der Fisch mir entgegen geschwommen. Am Anfang versuchte ich den Fisch vom Ufer aus zu drillen, doch dann schwamm der Fisch in eine ganz andere Richtung und versuchte sich mitten im See festzusetzen. Ich drillte den Fisch dann doch sicher vom Boot aus und konnte einen weiteren sehr kräftigen Spiegler über den Kescher ziehen … Unglaublich wie meine Taktik aufgegangen ist, ich war einfach nur glücklich dieses Erlebnis mit Erfolg genießen zu dürfen.

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Am Morgen bei einem wunderschönen Sonnenaufgang lagen meine Brötchen mit einer leckeren Tasse Tee fertig auf meinem Bivytable und ich beobachte den ein oder anderen Fisch zwischen den Seerosen. So nahm ich mir die Zeit zum Erholen neben der Arbeitswoche, was kann es schöneres geben?

Bis zum Ende dieser Session vertraute ich voll und ganz auf meine Montage wie ich sie immer verwende. Der letzte Meter meiner Hauptschnur muss 100% sein denn nur so weiß ich, dass meine Montage funktioniert. Aber nicht nur der letzte Meter spielt eine rolle, sondern auch der eigentliche Köder am Rig. Seitdem C.o.D Baits existiert und ich dort von Anfang an als Teamangler mitwirke, habe ich vollstes vertrauen in diese Murmeln und die gesamte Produktpalette entspricht genau meinen Vorstellungen.

Die Session neigte sich am Vormittag dem Ende zu und in ein paar Stunden muss das Boot schon wieder zur Abfahrt beladen werden. Doch wie aus dem Nicht´s und ohne damit gerechnet zu haben, gab mein Delkim einen Dauerton von sich. Rein ins Boot und 350 Meter ranpumpen, lautete die Devise. Nach spektakulärem Drill konnte ich meinen nächsten Kontrahenten sicher über den Kescher führen. Ich feierte diesen Erfolg mit einem guten Angelfreund der für kurze Zeit zu Besuch kam. Wir standen vor meinen Ruten und unterhielten uns schon über die nächste Session, die wir zusammen starten wollen. Unglaublich aber war, nachdem ich meine Rute vom letzten Fisch wieder auf einer “Mondlandschaft” perfekt mit dem Boot abgelegt hatte, lief diese schon nach 25 Minuten erneut ab. Diesmal konnte ich mir ohne Boot helfen und ich hatte nach nur 7 Minuten ein weiteres Wasserschweinchen in der Matte liegen… Yeeaaaahhh, diese (erste) Session an diesem See lief besser als erwartet und ich war einfach nur happy.

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Ich wünsche jedem eine schöne und erfolgreiche Zeit am Wasser, genießt die Natur mit tollen Fischen.

 

Jannes Kramer

 

 

 

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