Angeln trotz langer Arbeitszeit

Angeln trotz langer Arbeitszeit

 

In diesem Bericht erzähle ich von meiner Angelei, die ich oft mit der langen Arbeitszeit im Alltag verbinden muss, um überhaupt nach Feierabend angeln zu können. Wie viele von Euch wissen ist dies nicht immer einfach und leichter gesagt als getan. Doch es funktioniert wenn man gewisse Dinge etwas besser plant und das Ein oder Andere für die Session am Wasser vorbereitet.

See der Sonne

 

 

Viele Angler unter uns haben nicht die Möglichkeit zeitig Feierabend zu machen, um sein Tackle zu packen und dann gemütlich Angeln zu gehen.  Gerade jetzt in dieser Jahreszeit verlässt uns die Sonne schon sehr pünktlich und wir rennen oft gegen die Zeit, um die Ruten vor Sonnenuntergang auf ihren Plätzen zu bekommen.

 

eine schnelle Nacht

Es ist Anfang der Woche, die Gedanken sind schon wieder beim Wochenende und man freut sich darüber, wieder Angeln zu können. Freitag nach Feierabend soll es mit dem besten Angelkollegen gemeinsam ans Wasser gehen.  18:00 Uhr, gerade zuhause, Tackle, Verpflegung und was sonst noch alles mit muss, muss noch ins Auto. Mit Stress und Eile geht’s dann endlich ans Wasser bis man bemerkt, dass man das Wichtigste überhaupt vergessen hat, die Bissanzeiger oder sogar die kompletten Ruten! Ahhhhhhhh :/  Das kommt natürlich nicht immer vor aber nichts ist schlimmer als mit Stress und Zeitdruck am Wasser anzukommen. In diesem Fall war mein Tackle komplett und ich konnte rasch mit dem Aufbau beginnen. Denn in Kürze geht die Sonne unter und im Dunkeln die Plätze auswählen und die Ruten rausbringen, das hat überhaupt nichts. Trotz dessen, war es schon so spät und alles ging natürlich schief, was nur schief gehen konnte. Und es war DUNKEL!!

 

Nach einiger Zeit habe ich es dann tatsächlich geschafft meine Ruten auszubringen und mein Bivvy aufzubauen. Aber mal ganz ehrlich, dass macht so keinen Spaß mehr und irgendwie glaubte ich schon daran, dass sich all der Stress auf die Fische überträgt …

23 kg SchuppiNach all diesen verrückten Sessions änderte ich sehr viele Kleinigkeiten die große “Wunder“ bewirkten.  Wenn ich heute noch spät nach der Arbeit ans Wasser fahre, befische ich ein Gewässer was ich gut kenne, wo ich die Spots mit dem Futterboot so anfahren kann ohne vorher danach zu suchen. Mein Tackle und das ganze Sortiment was dazugehört, werden am Vortag in Ruhe zusammengelegt und dann ins Auto geladen, sodass ich direkt nach der Arbeit ans Wasser fahren kann. Auf dem Weg dorthin halte ich meistens noch beim Supermarkt an um mir was Frisches zu essen zu holen. Damit aber noch nicht genug, viele binden sich erst am Wasser Ihre Vorfächer zurecht und entscheiden dann erst mit welchen Köder sie überhaupt angeln wollen. Da ich das ausgewählte Gewässer gut kenne, kann ich die Vorfachgeschichte und die Futterstrategie schon zuhause vorbereiten und am Wasser direkt mit dem Ausbringen der Ruten beginnen.  Ein weiterer Vorteil ist es, wenn man ein Brolly (Schirmzelt) verwendet, dies kann man fix aufbauen und ist nicht lange mit dem großen Bivvy beschäftigt.

 

BoilieSo habe ich meine Angelei umgestellt wenn ich zeitlich eingeschränkt bin und erst spät nach Feierabend ans Wasser fahren kann. Stressfrei und ohne Probleme sein Tackle aufbauen ist mir sehr wichtig geworden denn dann läuft es auch besser mit den Fischen ;-)

 

Ich hoffe Euch hat mein Bericht zu diesem Thema gefallen und vielleicht geht es in Zukunft ja auch bei Euch ohne Stress trotz langer Arbeitszeit ans Wasser.

 

Gruß

Jannes Kramer

 

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>