Boilies soaken – Das Tüpfelchen auf dem i

Boilies soaken – Das Tüpfelchen auf dem i

 

Das große Fressen hat begonnen und Woche für Woche fallen dicke Fische in unserem Team, wie
ihr auch in meinem letzten Bericht „Krabbe auf Karpfen“ und in den anderen Beiträgen sehen
konntet. Der Herbst lässt uns also auch dieses Jahr nicht im Stich und wir hoffen, dass es noch
einige Wochen so weiter geht.
Um einen Ausblick auf den anstehenden Spätherbst und Winter zu geben, verfasse ich diesen
Bericht über mein Vorgehen in den kälteren Jahreszeiten.
Bestenfalls sollte man natürlich in den Winter hineinfüttern, das heißt, seine Futterplätze Woche für Woche aufrecht zu erhalten. Da dies für viele, wie auch für mich, nicht immer möglich ist, habe ich eine andere Taktik entwickelt. Die Frage, die sich für mich stellte war: Wie kann ich die Fische in diesen kalten Zeiten in kürzester Zeit zum Fressen überreden?
Normalerweise bin ich jemand, der auf jegliche Art von Zusätzen verzichtet und absolut
„natural“ angelt. Aber irgendetwas musste her, um die Köder attraktiver zu machen. Die Karpfen
sollten nach wenigen Tagen aktiv am Spot stehen. Ich suchte nach einer Möglichkeit, die meine
Boilies auch schon beim Vorfüttern attraktiver machen sollte.
So traf ich auf Liquids. Eine Flüssigkeit, die den Boilie super benetzt und extrem riechen lässt. Das
Gute an unseren Liquids: sie bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen und sind passend zu jedem
Boilie erhältlich, also auch zu meinen Lieblingsboilie, dem „White Fish Garlic“.
Die Boilies soake ich ca. 2 Stunden vor dem Füttern mit Liquid, schließe den Eimer und schüttel die Köder ordentlich durch. Man sollte so viel Liquid verwenden, dass alle Boilies komplett benetzt sind.

Bild1
Um ein prägendes Beispiel zu nennen, versetze ich mich zurück in die erste Session, in der Liquid
bei mir zum Einsatz kam. Es war vor drei Jahren Ende November. Seit Anfang Oktober hatte sich
eine absolute Beißflaute an einer Stelle eingestellt, die ich nahezu das gesamte Jahr befischte. Zum ersten Mal machte ich mir die oben genannten Gedanken und befütterte die Spots eine Woche lang jeden zweiten Tag mit gesoakten Boilies. In der Nacht, in der ich fischte, lief wieder nichts, aber am späten Vormittag kam dieser Herbstbulle an einem Spot auf der eigenen Uferseite vorbei. Wer kennt das nicht? Dieses Gefühl, nach langem hin und her etwas neues ausprobiert zu haben, was sofort funktioniert. Seit diesem Zeitpunkt stieg mein Vertrauen in Liquids immer weiter. Auch Anfang diesen Jahres fing ich einige Fische mit dieser Methode.

Bild 2

Bild 3
Aber nicht nur in der kalten Jahreszeit erhöht ein Liquid die Attraktivität auf dem Futterplatz, auch
im vergangenen Sommer konnte ich eine längere Durststrecke mit dieser Taktik überwinden. Ohne Vorfüttern legte ich einen 22er Boilie mit einem PVA-Stick voller gecrushter Boilies auf den Spot – natürlich gesoaket. Auch das funktioniert, denn unsere Liquids sind PVA-freundlich.

Bild 4
Das waren nur einige Beispiele von vielen „Liquid-Fischen“. Meiner Meinung nach gehört in jede
Bait-Tasche eine Flasche dieses Additives.
In diesem Sinne, rüstet euch für die kalte Jahreszeit und fangt ein paar dicke Brummer!

Bild 5

Gruß Matten

 


 

 

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