Catch Report 3

Das Wochenende stand bei den meisten Teammitgliedern im Focus des Fischens.

2 Bei den oft wechselnden Wetterverhältnissen, die sich bereits stark nach Herbst anfühlten, konnten dennoch einige Fische gefangen werden. Ich fischte, zusammen mit Dennis, von Freitag bis Sonntag an einem Ostfriesischen Altarm. Da dieses Gewässer sehr stark frequentiert wird, war erstmal unsere größte Sorge ob noch genug Platz am Wasser frei sei. Am Wasser angekommen, durften wir erfreulicherweise feststellen, dass unser bevorzugter Angelplatz tatsächlich frei war. Grad das Auto abgestellt, hielten zwei weitere Autos an. Ich hörte nur wie einer rief: „ Hey Marco“. Ein guter Angelfreund stand dann direkt bei mir und ließ mich wissen, dass auch sie hier fischen wollten und sie vor ca. 2 Minuten am Angelplatz vorbeifuhren, aber sich dann noch entschlossen haben, zu gucken was allgemein am Wasser los sei. Nun war der Platz allerdings von Dennis und mir besetzt, sodass die Beiden einige hundert Meter weiter zogen. Soweit den Wetterschutz und die Ruten aufgebaut, fuhren wir sie an die anvisierten Plätze. Ich fuhr eine vor die Bäume und zwei ins alte Flussbett. Angefangen bin ich mit sehr wenig Futter, um die Fische in Form einer Falle abzugreifen. Sollte diese Taktik nicht aufgehen, würde ich sie am nächsten Tag stark verändern. Die Rute mitten im Altarm lag keine zwei Stunden, als sich der Delkim mit Vollgas bemerkbar machte. Der Spiegler ließ sich einen 18mm Boilie schmecken.

10So gut gestartet, hofften wir auf eine erfolgreiche Session. Bis wir uns um Mitternacht auf unsere Bedchairs verzogen, kam jedoch keine Aktion mehr. Auch morgens als es bereits hell wurde, mussten wir feststellen das sich nichts weiter getan hatte.

Wir waren grad mitten drin die Nacht zu analysieren, als sich mein Bissanzeiger meldete. Direkt nach aufnehmen der Rute war klar, dass es sich hier um einen größeren Karpfen handelt. Ein wahres Muskelpaket zog am anderen Ende seine Bahnen. Dieser Fisch ließ sich einen Snowman, bestehend aus 18mm Boilie und 16mm Pop up, mitten im alten Flussbett nicht entgehen. Dennis hatte in der Zwischenzeit ein paar Piepser, der Swinger hing komplett durch. Mehr kam dann aber auch nicht. Diese Rute legten wir erneut raus. Dann bin ich zügig zum Bäcker in den Nachbarort gefahren, um Brötchen für´s Frühstück zu kaufen. Ich war grad wieder da, als Dennis rüber kam und wir Frühstücken wollten. Ihm war aufgefallen, dass er seine Funkbox an seinem Platz vergessen hatte. Ich war zwischenzeitlich mit Kaffe kochen beschäftigt, als ich einen lauten Ruf vom Nebenplatz hörte. Eben fix zu Dennis rübergelaufen sah ich, dass er am Drillen war. In dieser kurzen Zeit wo er also bei mir war, biss der Fisch. Unglaubliche 80m war er bereits geschwommen. Dennoch ging alles gut und der Fisch setzte sich nirgendwo fest. Kurz danach hielt er einen goldenen Schuppi in den Händen.

Auf der Matte konnten wir sehen, dass der Fisch schon vorher aktiv den Futterplatz begangen hatte. Er schied jede Menge Boilies aus … Der Trip war geprägt von vielen Besuchern, mit denen wir einige sehr interessante Gespräche führen konnten. Für mich ist es sehr wichtig ein gut funktionierendes Netzwerk zu haben. Ohne dem würde mir die ganze Angelei nur halb so viel Spaß machen.

9Mittags, ich saß direkt hinter meinen Ruten, bekam ich einen knallharten Einschlag. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde, riss mir der Fisch meinen kompletten Rutenaufbau um. Nach kurzen Drill war klar, hierbei handelt es sich um einen großen Wels des Gewässers. Unaufhaltsam zog das kräftige Tier seine Bahnen. Bis der kleine Karpfenhaken aufbog und schließlich im Wallermaul ausschlitzte. Diese Tiere haben wirklich unglaubliche Power. Dennis legte am Nachmittag noch mal eine Rute um. Neuer Spot neues Glück hofften wir. Die Rute wurde mit wenig zerbröselten Boilies präpariert. Auch diese schoss nach nicht mal 60 Minuten los. Nach ganz kurzem Drill konnte ein langer Schuppi dem Gewässer entlockt werden. Am Abend klingelte auch mein Bissanzeiger wieder. Leider hatte dieser Fisch im alten Flussbett ein Hindernis umschwommen wonach die Schnur nach wenigen Metern Flucht durchscheuerte. Bis zum nächsten Mittag war es dann wieder ruhig. Im Großen und Ganzen war es für Dennis und mich wieder ein super Wochenende, dem wir schon bald eine Fortsetzung gönnen werden.

13Mike hingegen war an einem Kanal fischen. Er hatte den Spot seit fast 2 Wochen, mit Boilies, unter Futter. Bei ihm kam keine Langeweile auf. Schlag auf Schlag ging es. Insgesamt 7 Karpfen bis 23 Pfund konnte er zusammen mit seinem Angelpartner  verhaften.

Gruß

Marco

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